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Freitag, 17. November 2017

Schulische-Förderung an der Raphael-Schule

Der Religionsunterricht

Religionsunterricht

„Menschen leben aus Zuwendung, Annnahme und Geborgenheit. Wo die Erfüllung solcher Grundbedürfnisse geschenkt wird, können entsprechende Erfahrungen hinweisen auf Gott, den Urquell der Geborgenheit. In Wahrnehmungen unseres Lebens, in biblischen Geschichten und Vorbildern entfalten die Themen und Inhalte des Religionsunterrichtes Zugänge zu solchen Erfahrungsmöglichkeiten. Damit kann Vertrauen wachsen. Das Bewusstsein, von Gott bedingungslos angenommen zu sein, stärkt die Lebenskraft und das Selbstwertgefühl der Schüler.“

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So heißt es in einer religionspädagogischen Zielperspektive der „Materialien für den Religionsunterricht an Förderschulen, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“

Wir gehen davon aus, dass der christliche Glaube als die vertrauensvolle Beziehung zu Gott in erster Linie nicht der Lehre bedarf, sondern in der Gemeinschaft mit anderen gelebt und erprobt werden will.

 

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Religionsunterricht an der Raphael-Schule bedeutet deshalb, die Schüler und Schülerinnen durch Spiel und Feier, durch Formen des Singens und Betens an dem teilhaben zu lassen, was Christen beider Konfessionen erfüllt, was ihr Leben entlastet und was sie glücklich macht. Eine Einbindung des Faches Religion in den Gesamtunterricht mit einem unmittelbarer Bezug zu ihrem eigenen Leben, dem Erleben der Schüler, ihren eigenen Erfahrungen, ist Voraussetzung, dass Religionsunterricht als sinnvoll erfahren wird und zur Identitätsfindung beiträgt. Gerade auch nonverbale Ausdrucksformen (Mimik, Gestik, Rollenspiel, bildnerisches Gestalten, Stille- Erfahrungen, Klangspiele) und wiederkehrende Rituale (Gestaltung der Mitte mit Blumen und bunten Tüchern, dem Einsatz der Klangschale) helfen, auf den Religionsunterricht einzustimmen und unterstützen die Aufnahme und Gestaltung von Beziehung, weil jeder Mensch, ob behindert oder nicht, Liebe empfangen und Liebe geben kann.

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Die religiöse Erziehung an der Raphael-Schule findet in der Regel nicht konfessionsgebunden statt, wobei auch substantielle konfessionsspezifische Akzente in entsprechenden Inhalten Berücksichtigung finden.

Da zudem häufig Schüler anderer Religionen zur Lerngemeinschaft gehören, werden auch interreligiöse Inhalte innerhalb des Religionsunterrichts aufgegriffen.

Über den Klassenunterricht hinaus führt die Raphael-Schule auch die Sakramentenkatechese (Kommunion-, Konfirmations– und Firmvorbereitung) in „integrativer Form“ und in enger Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden durch.

Christiane Preis-Schidelko

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