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Sonntag, 19. November 2017

Schulische Förderung an der Raphael-Schule

Die Therapieangebote

Ergotherapie an der Raphael Schule

Seit Oktober 1993 gibt es an der Raphael Schule das Angebot einer Ergotherapie. Im Zentrum der Behandlung stehen die basalen sensomotorischen Funktionen, die die Vorraussetzung für die weitere kognitive und geistige Entwicklung des Kindes sind. Frau Schulze Pals arbeitet eng mit den Unterstufen zusammen, bespricht Test- oder Beobachtungsergebnisse mit den Lehrerinnen und Lehrern und gibt Empfehlungen für den Einsatz im Unterricht.

Innerhalb der Einzeltherapie werden dem Kind entsprechend des individuellen Förderbedarfes  Materialien, Objekte, Geräte, Aufgaben oder Spiele angeboten, mit deren Hilfe es seine Basisfunktionen entwickelt, stabilisiert, organisiert und übt, ohne dass sich das Kind dessen bewusst wird. Das Selbstvertrauen und die Handlungsfähigkeiten sollen spielerisch erweitert werden. Zur Anwendung kommen verschiedene Konzepte, die individuell abgeändert, wie auch miteinander kombiniert werden. Dies sind u.a. Behandlungskonzepte von Ayres, Affolter, Bobath oder Frostig.

Ab dem Kalenderjahr 2015 wird die Refinanzierungsstruktur der Ergotherapie auf Rezept umgestellt. Eine externe Therapeutin bietet zusätzliche Behandlungen an. Ein erweiterter Schülerkreis kann so in der Raphael-Schule therapiert werden.

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Sprachförderung an der Raphael-Schule

Begriffsbildung: Abdullah sortiert und benennt Fahrzeuge

Rahmenbedingungen: Neben der UK-Förderung und sprach- und kommunikationsfördernden Maßnahmen im Unterricht besteht für Unterstufenschüler das Angebot der Sprachförderung als Einzelförderung. Diese wird von zwei Förderschullehrerinnen mit der Fachrichtung Sprachheilpädagogik durchgeführt. Sie holen nach Absprache mit den Klassenlehrern einmal wöchentlich einzelne Schüler aus den Klassen ab zur 30-minütigen Förderung in einem dafür vorgesehenen Raum.

Wortschatzerweiterung/ Satzbildung: Zafer übt den Satz: Der Bär fährt im Auto.

Die Inhalte der Sprachförderung orientieren sich am Entwicklungsstand des Kindes. Da Sprache auf einem Zusammenwirken verschiedenster Fähigkeiten und Fertigkeiten, u.a. aus den Bereichen Wahrnehmung, Motorik und Emotionalität, beruht, werden auch diese bei der Auswahl der Inhalte entsprechend berücksichtigt und mit einbezogen (z.B. in Form von Spielen zur Wahrnehmungsförderung , Bilderbuchbetrachtung, sprechbegleitenden Laut- bzw. Wortgebärden, Bewegungsspielen, Kneten, Malen, Schneiden, Rollenspielen, rhythmisch-musikalischen Elementen u.v.m.). Die Sprechfreude und Ausdrucksmöglichkeiten der Schüler sollen über das konkrete Handeln sowie über die anschließende bildliche Präsentation zunehmend erweitert werden. Handlungsbegleitendes Sprechen schafft dabei eine direkte Verknüpfung von Sprache mit der erlebten Erfahrungsebene.

Dosierung des Luftstroms/ Lippenschluss: Jan pustet die Wolken von der Sonne

Artikulation: Mundmotorische Übungen sollen den Schülern ihre Mundwerkzeuge (z.B. Lippen, Zunge, Gaumen) bewusster machen, Muskelgruppen entspannen oder festigen und so die Voraussetzungen für deutlicheres Sprechen verbessern. Damit die Übungen zu einem motivierenden und phantasievollen Erlebnis werden, werden sie möglichst in einen sinnhaften Zusammenhang gestellt (z.B. wie ein Schmetterling Nektar aus der Blüte schlecken als Übung für die Zunge).

Beweglichkeit der Zunge: Artur schleckt wie ein Schmetterling Nektar aus der Blüte Förderung der Sprechfreude und des zusammenhängenden Erzählens Förderung der Sprechfreude und des zusammenhängenden Erzählens Mundmotorische Förderung im sinnvollen Zusammenhang mit der Szene: Der Zwerg putzt seine Zähne Mundmotorische Förderung im sinnvollen Zusammenhang mit der Szene: Der Zwerg putzt seine Zähne

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